© 2017 Revivo GmbH  Pflege mit Herz
Pflege mit Herz

www.revivopflege.de
24h-Service-Hotline:
„Es gibt immer einen Zeitpunkt etwas zu verbessern, spätestens dann,
wenn man nicht mehr zufrieden ist“
Revivo GmbH - Pflege mit Herz
Ludwigsburger Str. 132
70435 Stuttgart

Telefon: +49 (0) 711 / 50484834
Fax     : +49 (0) 711 / 50484835
E-Mail:
info@revivopflege.de
REVIVO PFLEGEKONZEPT


Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch, unsere Tätigkeit orientiert sich an der ganzheitlichen 24- Stunden - Versorgung von tracheotomierten bzw. beatmungspflichtigen Menschen und Einbeziehung der Angehörigen. Das folgende Konzept stellt das pflegerische Angebot unseres Pflegedienstes dar und ist eine Handlungshilfe für alle Mitarbeiter. Das Konzept unterstützt unsere Außendarstellung und stellt eine Orientierung für Patienten, Angehörige, Betreuer und Kooperationspartner dar.
PFLEGEKONZEPT
FÜHRUNGSSTIL
Fachbegriff für den Führungsstil in unserem Betrieb bezeichnet man als „situativ demokratischen Führungsstil“. Das ist die bewusste Einflussnahme auf andere Menschen unter Nutzung der Kommunikation. Das Handwerkzeug personeller Führung ist und bleibt das Gespräch mit den Mitarbeitern. 
Nach reichlicher Überlegung haben wir für uns das Pflegemodell nach „Monika Krohwinkel“, welches auch als „Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens" kurz AEDL (1984) bekannt ist, entschieden.
Im Vordergrund dieses Modells stehen die Bedürfnisse des Menschen und deren Erfüllung.
Dabei ordnet dieses Modell den so genannten existenzfördernden und existenzgefährdenden Faktoren wie der Auseinandersetzung mit dem Tod oder dem Verlust einer Bezugsperson einen besonderen Einfluss auf alle Aktivitäten eines Menschen zu.
Da in der ambulanten Pflege überwiegend ältere Menschen betreut werden, bietet sich dieses Modell an.
Bei der Umsetzung des AEDL- Modells gilt für uns, dass der Mensch eine Einheit aus physischen, emotionalen, kulturellen und sozialen Bedürfnissen und Fähigkeiten ist, die miteinander in Kontakt stehen, sich gegenseitig beeinflussen und damit kontinuierlichen Veränderungen unterliegen.
Monika Krohwinkel trifft Kernaussagen in ihrem Konzept zur fördernden Prozess pflege:

MENSCH : einheitliches, integrales, ganzes
UMGEBUNG : der wesentlichste Faktor für das Leben
GESUNDHEI/KRANKHEIT : dynamischer Prozess, bezieht Ressourcen mit ein, Gesundheit ist Lebensqualität
PFLEGE : Zielsetzung ist das Erhalten, Fördern, Wiedererlangen von Unabhängigkeit

Wir sind ein privater ambulanter Pflegedienst mit ständig wachsende Anzahl von examinierten Krankenschwestern und Altenpfleger/innen. In sich geschlossene Geschäftsräume, Büro, Küche und Sanitärräume stehen den Mitarbeitern zur Verfügung. Die Mobilität ist gewährleistet durch die vom Träger gestellten Fahrzeuge. Pflegehilfsmittel werden kurzfristig über unser Sanitätshaus bezogen. Wir kooperieren mit Ärzten, Physiotherapeuten und Sanitätshäusern.
PFLEGESYSTEM
Wir organisieren die Pflege nach dem System der Bezugspflege. Das bedeutet zum einen, dass unsere Pflegekräfte eindeutig als Bezugsperson den Klienten zugeordnet sind. Die Zuordnung ist der Pflegedokumentation zu entnehmen. Im Weiteren berücksichtigen wir diese Zuordnung bei der Dienstplanung.

AEDL STRUKTURMODELL
Monika Krohwinkel bringt pflegerische Bedürfnisse in Zusammenhang mit Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens. Um den Menschen ganzheitlich zu sehen, wird jeder einzelne AEDL, sowie die Wechselwirkung untereinander betrachtet.

Das AEDL-Modell dient als „roter Faden“ bei der Einschätzung des Pflegebedarfs, der Zielsetzung der Unterstützung, der Pflegeplanung sowie der daraus resultierenden Maßnahmen.

1.Kommunizieren können
2.Sich bewegen können
3.Vitale Funktionen aufrechterhalten
4.Sich pflegen können
5.Essen/Trinken können
6.Ausscheiden können
7.Sich kleiden können
8.Ruhen / Schlafen und sich entspannen können
9.Sich beschäftigen können
10.Sich als Mann/Frau fühlen und verhalten können
11.Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
12.Soziale Bereiche des Lebens sichern und Beziehungen gestalten können
13.Mit den existentiellen Erfahrungen umgehen können

Um dieses Modell umzusetzen bedarf es, an den Bedürfnissen des Menschen orientierten, Pflegeprozesses.

PFLEGEPROZESS
Der Pflegeprozess ist eine Methode zur systematischen Feststellung des Unterstützungsbedarfs einer Person sowie der Planung, Durchführung und Bewertung der Tätigkeiten auf ihre Angemessenheit. Bei diesem Modell wird davon ausgegangen, dass die Pflege eines Menschen ein dynamischer Prozess ist, der aus mehreren Phasen besteht, die sich wiederum gegenseitig beeinflussen. Ziel dieses Modells ist eine Kontinuität in der pflegerischen Leistung zu erreichen, die Pflegekunden und ihre Bezugspersonen in den Prozess mit einzubeziehen und die Qualität der Versorgung zu sichern.

Generell ist der Pflegeprozess eine Arbeitsmethode mit aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten, die in Wechselbeziehung stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Dabei wird der Pflegeprozess in sechs Schritten wie folgt beschrieben:

Informationssammlung
Erkennen von Problemen und Ressourcen
Festlegung der Ziele
Planung der Maßnahmen
Durchführung der Maßnahmen
Beurteilung der durchgeführten Pflege

Die Schritte des Pflegeprozesses bilden unsere Grundlage für eine individuelle und ganzheitliche, aktivierende Pflege. Die Ziele und Maßnahmen werden in individuell festgelegten Abständen auf Angemessenheit und Zielführung überprüft (Evaluation). Bei Bedarf erfolgt eine Anpassung der Pflegeplanung und ggf. werden zusätzliche oder neue Maßnahmen angeregt. Die Zyklen der Evaluation sind generell abhängig von Zustand bzw. den Bedürfnissen der Pflegekunden. Sie wird jedoch immer dann erforderlich, wenn sich Veränderungen der Pflegesituation oder des Gesundheitszustandes ergeben sowie bei neu formulierten Wünschen und Bedürfnissen

PFLEGESYSTEM
Wir organisieren die Pflege nach dem System der Bezugspflege. Das bedeutet zum einen, dass unsere Pflegekräfte eindeutig als Bezugsperson den Klienten zugeordnet sind. Die Zuordnung ist der Pflegedokumentation zu entnehmen. Im Weiteren berücksichtigen wir diese Zuordnung bei der Dienstplanung.

Aufgaben der Bezugspflegekraft
Zu den Aufgaben der Bezugspflegekraft gehören unter anderem:
die pflegerische Aufnahme und Planung der Pflege,
die Übernahme der pflegerischen Versorgung,
die Überarbeitung der Pflegeplanung bei Veränderungen,
die Unterstützung des Pflegekunden bei der Inanspruchnahme anderer Leistungen (z.B.: Kontakt zu Physiotherapeuten, Ärzten, Essen auf Rädern etc.),
Ansprechpartner für Wünsche von Pflegekunde und seiner/ihrer unterstützenden Person sein -> Weiterleitung an die Verwaltung/ Büro,
die Unterstützung bei der Hilfsmittel- / Medikamentenversorgung,
die Verantwortung für die fachgerechte Pflegedokumentation und
die Übergabe an die Vertretungskraft.

Das Ziel der Bezugspflege ist der Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses zwischen Pflegekunde, deren unterstützenden Personen, betreuenden Ärzten und unserer Einrichtung durch eine feste Ansprechpartner. 
Verantwortlichkeiten innerhalb der Einrichtung sind klar festgelegt und die Versorgung der Pflegekunden wird durch dieses Pflegesystem klar verbessert.

INNERBETRIEBLICHE KOMMUNIKATION
Pflegedokumentation : wichtige Mitteilungen täglich in Tagesdokusystem schriftlich und durch Unterschrift gekennzeichnet, persönlich an den Schichtkollegen bei der Dienstübergabe oder per Telefon an die PDL oder deren Stellvertretung.

Pflegeplanung : durch Bezugsperson individuell erstellt und regelmäßig evaluiert

Besprechungen : regelmäßige Dienst- und Fallbesprechungen für alle Mitarbeiter, werden protokolliert und zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt.

Online : direkt an jeweilige Mitarbeiter bspw. aktuelle Information oder Mitteilung über
gesicherten Cloud Zugang.

QUALITÄTSICHERUNGSMASSNAHMEN
Strukturqualität = struktureller und organisatorischer Rahmen.
Strukturelle Rahmen ist zu sichern durch:
Stellenbeschreibung für alle Mitarbeiter
entsprechende Zusatzausbildung leitender Pflegefachkraft
externe Weiterbildungsmaßnahmen
Vorliegen eines ganzheitlichen Pflegeleitbildes
Anwendung eines anerkannten Pflegemodells
arbeiten nach einem pflegewissenschaftlich begründeten Pflegekonzept
Vorhandensein, Vermitteln und Anwenden von Pflegestandards
Bereitstellung von Fachliteratur
Sicherung des arbeitsorganisatorischen Ablaufs mit Hilfe von:
Dienst- und Urlaubsplanung
Einweisung, Einarbeitung und Anleitung neuer Mitarbeiter nach einem Konzept
Interne Weiterbildungsmaßnahmen, Dienst- und Fallbesprechungen, Schulungen (protokollieren!)

Prozessqualität = inhaltliche Sicherung der Pflege
Anamnese
Pflegeplanung
Fachgerechte Dokumentationssystem
Pflegevisite
Kooperation mit anderen Einrichtungen (z.B. Hausarzt, Facharzt, Sanitätshaus, Krankenhäuser)

Ergebnisqualität = Darstellung der erreichten Pflegeziele
Evaluation der Pflege, Pflegeplanung und deren Dokumentation
Bearbeitung von Beschwerden und Hinweisen (Beschwerdemanagement)
regelmäßige Fallbesprechungen
regelmäßige Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter
Einsetzung eines Qualitätsbeauftragten, Hygiene-beauftragten


LEISTUNGSBESCHREIBUNG
Ausführung von ärztlichen Verordnung gem. den Richtlinien nach § 92 SGB V, für häuslichen Krankenpflege z. B. 24 Stunden Intensivtherapie, Absaugen, Injektionen, Verbandswechsel usw.

Hilfe bei Körperpflege, Mobilität, Ausscheidung und Ernährung entsprechend den Leistungskomplexen der Pflegeversicherung SGB XI

Hilfe bei hauswirtschaftlichen Arbeiten entsprechend den Leistungskomplexen der Pflegeversicherung SGB XI wie Reinigung, Einkäufe, Zubereitung von Mahlzeiten usw.

Anleitung und Beratung unserer Klienten und deren Bezugspersonen in der häuslichen Pflege

Betreuung und Begleitung älterer und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen

sozialpflegerische Maßnahmen und Betreuung Demenz Erkrankten

Strukturqualität = struktureller und organisatorischer Rahmen.
Strukturelle Rahmen ist zu sichern durch:
Stellenbeschreibung für alle Mitarbeiter
entsprechende Zusatzausbildung leitender Pflegefachkraft
externe Weiterbildungsmaßnahmen
Vorliegen eines ganzheitlichen Pflegeleitbildes
Anwendung eines anerkannten Pflegemodells
arbeiten nach einem pflegewissenschaftlich begründeten Pflegekonzept
Vorhandensein, Vermitteln und Anwenden von Pflegestandards
Bereitstellung von Fachliteratur
Sicherung des arbeitsorganisatorischen Ablaufs mit Hilfe von:
Dienst- und Urlaubsplanung
Einweisung, Einarbeitung und Anleitung neuer Mitarbeiter nach einem Konzept
Interne Weiterbildungsmaßnahmen, Dienst- und Fallbesprechungen, Schulungen (protokollieren!)

Prozessqualität = inhaltliche Sicherung der Pflege
Anamnese
Pflegeplanung
Fachgerechte Dokumentationssystem
Pflegevisite
Kooperation mit anderen Einrichtungen (z.B. Hausarzt, Facharzt, Sanitätshaus, Krankenhäuser)

Ergebnisqualität = Darstellung der erreichten Pflegeziele
Evaluation der Pflege, Pflegeplanung und deren Dokumentation
Bearbeitung von Beschwerden und Hinweisen (Beschwerdemanagement)
regelmäßige Fallbesprechungen
regelmäßige Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter
Einsetzung eines Qualitätsbeauftragten, Hygiene-beauftragten


LEISTUNGSBESCHREIBUNG
Ausführung von ärztlichen Verordnung gem. den Richtlinien nach § 92 SGB V, für häuslichen Krankenpflege z. B. 24 Stunden Intensivtherapie, Absaugen, Injektionen, Verbandswechsel usw.

Hilfe bei Körperpflege, Mobilität, Ausscheidung und Ernährung entsprechend den Leistungskomplexen der Pflegeversicherung SGB XI

Hilfe bei hauswirtschaftlichen Arbeiten entsprechend den Leistungskomplexen der Pflegeversicherung SGB XI wie Reinigung, Einkäufe, Zubereitung von Mahlzeiten usw.

Anleitung und Beratung unserer Klienten und deren Bezugspersonen in der häuslichen Pflege

Betreuung und Begleitung älterer und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen

sozialpflegerische Maßnahmen und Betreuung Demenz Erkrankten


PERSONELLE  AUSSTATTUNG
Personalbedarfsplanung
regelmäßige Auswertung des Personalschlüssels
Aufgaben, Befugnisse und Kompetenzen der Mitarbeiter durch Stellenbeschreibung eindeutig geregelt
Sicherstellung durch vorhandene Personal, dass sach- und fachkundige Pflege jederzeit gewährleisten ist, auch bei Krankheits-  oder Urlaubsausfall.
Kundenorientierte Dienstplanung

Fähigkeiten
angemessene Qualifizierung des Personals (Schulbildung, Ausbildung, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen)
regelmäßige Schulungen, Fortbildungen, Qualitätsforen und -konferenzen sowie Workshops
Fachliteratur und Fachzeitschriften

Personalentwicklung
regelmäßige Fall- und Dienstbesprechungen
kontinuierlichen Verbesserungsprozess

BESCHREIBUNG UND AUSSTATTUNG UNSERES PFLEGEDIENSTES
+49 (0) 151-26268724